Was ist ADHS?
ADHS besteht nicht nur aus „unkonzentriert sein“.
Hinter den vier Buchstaben stecken unzählige Gefühle, Gedanken, Herausforderungen und Erfahrungen, die viele Menschen im Alltag begleiten.
Mit diesem kleinen ADHS-Wissen-ABC möchte ich Begriffe sammeln, erklären und greifbarer machen – nicht geschniegelt wissenschaftlich, sondern ehrlich, verständlich und alltagstauglich.
Vielleicht erkennst du dich in manchen Dingen wieder.
Vielleicht hilft dir dieses ABC dabei, dich selbst ein bisschen besser zu verstehen , wissenschaftlich erklärt, aber menschlich übersetzt❤️
A | B | C | D | E …
A wie Aufschieberitis
Viele Menschen mit ADHS kennen das Gefühl, wichtige Aufgaben ständig vor sich herzuschieben – selbst dann, wenn sie eigentlich erledigt werden müssten.
Dabei geht es oft nicht um Faulheit oder mangelnden Willen.
Das ADHS-Gehirn hat häufig Schwierigkeiten mit:
- dem Starten von Aufgaben
- Prioritäten setzen
- Zeitgefühl
- Überforderung
- Dopaminregulation
Besonders große, unübersichtliche oder langweilige Aufgaben können sich plötzlich riesig anfühlen.
Dadurch entsteht oft ein anstrengender Kreislauf:
Überforderung → Aufschieben → schlechtes Gewissen → noch mehr Druck.
Viele Betroffene kennen deshalb Gedanken wie:
- „Warum schaffe ich das nicht einfach?“
- „Ich müsste doch nur anfangen.“
- „Andere bekommen das doch auch hin.“
Doch oft steckt viel mehr dahinter als fehlende Disziplin.
Was helfen kann
- Aufgaben in kleine Schritte aufteilen
- sichtbare To-do-Listen verwenden
- nicht auf perfekte Motivation warten
- mit der einfachsten Aufgabe beginnen
- sich selbst weniger Druck machen
- Pausen bewusst einplanen
Manchmal hilft schon der kleinste Anfang.
Mehr dazu auf meinem Blog
➡ Warum ich wegen eines Festivals nachts nicht schlafen kann
➡ Tipps & Strategien bei ADHS
